Schülercafé

Am Sonntag den 16. August haben wir ab 15.00 Uhr geöffnet.

Wir grillen für euch!

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Sommerferien

Wir machen Ferien vom 20. Juli bis zum 10. August. Ab den 12. August sind wir wieder für euch da, wir beginnen wieder mit der Gruppenstunde junge Männer/Jugendliche.

Euer R.C. Team

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Was wir anbieten

Eure Wünsche werden gehört!

Wir gehen mit Hunden wandern, Schwimmen in der Henne, spielen und chillen

Wir beraten euch in allen Fragen, was euch bewegt: Berufsausbildung, Schule, unterschiedliche Problemlagen oder einfach quatschen.

Euer R.C. Team.

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Neuwahlen

Wir haben neu gewählt: 1. Vorsitz Tanja Keggenhoff, 2. Vorsitz Janette Pfeiffer und Geschäftsführerin Susanne Heinemann. Wir sind nun der neue Vorstand und somit das neue R.C. Team. Wir freuen uns über die Wahl und auf unsere Arbeit. Vielen Dank dafür.

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Neuwahlen

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Corona-Verschwörungstheorien: Hexenglauben reloaded

Hat man euch auch schon erzählt, hinter der Corona-Krise würden in Wirklichkeit Bill Gates, „die Rothschilds“, Angela Merkel oder die 5G-Masten stecken? Solche Erzählungen sind im Augenblick viel in den sozialen Medien unterwegs. Das nennt man Verschwörungstheorien. (Obwohl es eigentlich keine Theorien sind, sondern eher Verschwörungsglauben.)

Woher kommt sowas? Warum wollen manche Menschen solche Geschichten unbedingt glauben? Es kommt aus der menschlichen Natur. Früher – also ganz früher – war es für unsere Vorfahren wichtig, eine Gefahr möglichst schnell zu erkennen: den Tiger im Gebüsch, den Bär im Dunkeln oder auch eine Herde Antilopen, die vor irgendwas abhaut. Wer die Gefahr schnell erkannt hat, konnte weglaufen oder sich verstecken. Wer sie nicht schnell erkannt hat, wurde gefressen. Überlebt haben also diejenigen, die schnell Gefahren erkennen und darauf reagieren konnten. Genau deshalb hat sich der Reflex, einen Feind möglichst schnell zu erkennen, in den Menschen bis heute erhalten.

Ein zweiter Überlebensvorteil in der Menschheitsgeschichte war, wenn aus der Angst Zusammenhalt wurde, und aus dem Zusammenhalt wütende Angriffsbereitschaft. Man hat sich mit vielen Anderen zusammengetan und mit Stöcken und Steinen den Tiger und den Bären verjagt. Auch dieser Reflex – aus Angst wird Wut und Zusammenhalt – hat sich im Menschen bis heute gehalten.

Blöderweise gibt es aber auch Gefahren, die sind nicht so leicht auf einen „Feind“ zurückzuführen. Zum Beispiel Waldbrände, Erdbeben, Überschwemmungen, schlechtes Wetter, Krankheiten und Seuchen. Auf eine Gefahr, deren Ursprung man nicht erkennt und die man deshalb nicht zusammen mit Kollegen bekämpfen kann, kommen manche nicht gut klar. Für manche muss es immer einen greifbaren Schuldigen geben.

Wenn im 16. und 17. Jahrhundert irgendwas schief gelaufen ist (zum Beispiel eine schlechte Ernte), wurden einfach irgendwelche Leute beschuldigt. Sie kamen ins Gefängnis und wurden gequält bis sie alles zugegeben haben, auch wenn sie gar nichts gemacht hatten. Sie wollten nur, dass die Folter endlich aufhörte. Anschließend wurden sie wegen „Schadenszauber“ verurteilt und als „Hexen“ verbrannt.

In Arnsberg ist es im Jahr 1631 sogar dem Bürgermeister Henneke so ergangen. Man hat ihm die Schuld an der Pest gegeben, einer schlimmen Seuche, an der damals viele gestorben sind. Eigentlich war es total dumm, ihn zu beschuldigen. Er hatte nämlich sogar gute Ideen für die Stadt und hat auch von seinem eigenen Geld etwas dafür gespendet. Außerdem hat er gesagt, man sollte mit der Hexenverfolgung aufhören, das wäre Quatsch und würde nichts bringen.

Aber genau das fanden andere verdächtig! Deswegen ist er selber verhaftet und gefoltert worden. Er hat auch unter der Folter nichts zugegeben, was er nicht gemacht hatte, und er hat auch niemanden mit reingezogen. Aber er wurde verurteilt und starb im Gefängnis. Total unschuldig, aber man wollte ja den Leuten, die danach verlangt haben, unbedingt einen „Schuldigen“ für die Pest präsentieren. Die Probleme wurden dadurch natürlich überhaupt nicht gelöst. Wer würde wohl heute unschuldig angezeigt wie der arme Henneke?

Man sollte meinen, die Menschheit hätte sich seit 1631 ein bisschen weiter entwickelt. Aber das, was wir gerade in der Corona-Krise erleben, erinnert stark an die Ereignisse vor 400 Jahren: Leute gehen zusammen auf Demonstrationen, vielleicht auch damit sie das Gefühl haben, nicht hilflos und machtlos zu sein. Manche finden die Ideen der Regierung zur Bekämpfung von Corona nicht richtig. Das ist auch okay, es spricht eigentlich nichts gegen eine kritische Öffentlichkeit.

Merkwürdigerweise glauben diese angeblich kritischen Menschen dann aber fast alles, was sie von irgendwelchen privaten Youtubern erzählt kriegen!

 Sie geben zum Beispiel Bill Gates die Schuld an Corona, weil sie unbedingt einen greifbaren Schuldigen haben wollen. Sie verdächtigen die Regierung, dass sie uns nicht schützen, sondern nur unterdrücken und überwachen will.

Klar, gegen Maßnahmen der Regierung kann man besser auf die Straße gehen und seine Wut rauslassen als gegen unsichtbare Krankheitserreger in der Atemluft. Das Blöde ist nur: Schon wieder werden Unschuldige beschuldigt, die sogar helfen wollen. Und dadurch wird, genau wie vor 400 Jahren bei der Hexenverfolgung, kein einziges Problem gelöst.

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300 neue Roteichen für Meschede

Wenn alles gutgeht, hat Meschede in ein paar Jahren 300 neue Roteichen. Der Baum gilt als besonders widerstandsfähig gegenüber Schädlingen und Klimaveränderungen.

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Jugendliche aus dem Schülercafé haben am Freitag einen Beitrag geleistet, ein Waldstück zu retten, das vom Borkenkäfer zerstört worden ist. Wir haben mit angespitzten Werkzeugstielen in vernünftigen Abständen Löcher in den Waldboden gemacht, die Eicheln hineingelegt und die Löcher wieder mit Erde verschlossen. Jetzt muss es nur noch regnen.

Die Exkursion erfolgte natürlich unter Einhaltung der gegenwärtigen Vorschriften zur Kontaktbegrenzung. Neben dem praktischen Naturschutz haben wir dabei auch noch eine ganze Menge gelernt: Darüber, welche Bäume es bei uns im Wald überhaupt gibt. Über den Aufbau eines Baumstammes aus Kernholz, Splintholz, Kambium, Bast und Borke. Wie der Baum in seinem Inneren nährstoffreiches Wasser transportiert – und wie genau diese Transportleitungen durch die Fraßgänge des Borkenkäfers unterbrochen werden, so dass der Baum austrocknet.

Zwei typische solcher Fraßgänge haben wir uns zeigen lassen, den des „Buchdruckers“ und den des „Kupferstechers“, so benannt nach den Mustern, die sie im Splintholz und in der Unterseite der Borke hinterlassen. Es gibt viele unterschiedliche Arten von Borkenkäfern, wie überhaupt jeder Baum auch seinen speziellen „Schädling“ hat.

Schädling in Anführungszeichen, denn eigentlich, so haben wir erfahren, gehören diese Insekten durchaus dazu und wären gar nicht so schlimm. Schlimm wird es nur, wenn sie wegen ungewöhnlich trockenen und warmen Wetters wie im letzten und vorletzten Jahr nicht nur zweimal, sondern bis zu viermal im Jahr ausschwärmen, Bäume befallen und sich darin weiter vermehren. Der natürliche Schutz der Bäume (sie würden Insektenbefall eigentlich abwehren, indem sie Harz produzieren und die Tiere damit einschließen) reicht dann wegen der riesigen Anzahl von Käferlarven und der durch die Trockenheit bedingten, geringeren Menge Harz einfach nicht mehr aus, um den Baum zu retten.

Der Schaden sei allerdings zum Teil auch unmittelbar menschengemacht, erklärte uns der Fachmann. Manche Nutzwälder überaltern heute, so dass die darin stehenden Bäume den Insekten weniger Widerstand entgegensetzen können. Und manche Waldbesitzer würden geschlagenes Holz zu lange im Wald liegen lassen, weil sie noch auf eine bessere Preisentwicklung warten wollen. Auch in diesem Holz vermehren sich die Borkenkäfer massenhaft weiter und befallen als nächstes lebendige Bäume.

Weil wir den ausgesäten Eicheln im Wald schlecht beim Keimen und Wachsen zusehen können, haben wir im Jugendzentrum die letzten sechs in transparente Anzuchttöpfe gesteckt. Dabei haben wir uns noch mit dem Unterschied zwischen generativer und vegetativer Vermehrung von Pflanzen beschäftigt, mit der Vermehrung durch Samen und durch Stecklinge.

Wir wollen nämlich auch einige Weiden vermehren, die bei uns am Ruhr-Ufer wachsen. Sie lassen sich gut und schnell mit Stecklingen vermehren, mit kleinen Zweigen, die einfach in ein Glas Wasser gestellt werden, bis sie Wurzeln kriegen, und dann in die Erde gepflanzt werden können. In der Natur passiert das auch, wenn ein Weidenbaum einen Zweig verliert, er in die Ruhr fällt und weiter flussabwärts ans Ufer treibt und Wurzeln schlägt. Weiden blühen schon früh im Jahr, manchmal schon Anfang März, und sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.

Früher, so erfuhren die Jugendlichen, war die Weide außerdem wichtig, weil man mit den Zweigen sehr gut Körbe und Zäune flechten kann. Außerdem sind sie in vielen Hauswänden von Fachwerkhäusern im Sauerland verbaut: Das sogenannte Gefach, also der Raum zwischen den Balken, wurde mit Weidengeflecht ausgefüllt, das mit Lehm beworfen und abschließend weiß angemalt wurde.

 

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Wann geht es weiter?

Kurz gesagt: Wir wissen es nicht. Aber wir werden uns erkundigen.

Hier könnt Ihr die Beschlüsse der Bundesregierung nachlesen.

Man merkt, dass gerade kein Mitglied der Falken in der Regierung ist. Sonst würden die Jugendfreizeitstätten bei den Beschlüssen bestimmt nicht immer vergessen.

Der städtische Bauhof in Meschede macht unterdessen das Beste aus der Situation: Die Kollegen nutzen die Zeit der Absperrung unseres Sportplatzes, um die Wiese zu erneuern – gute Idee.

 

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Wieder-Eröffnung vielleicht am 6. Mai

Das Rockcafé muss noch mindestens bis zum 3. Mai geschlossen bleiben. Dann gibt es neue Beschlüsse von der Regierung. Wir hoffen, dass wir am Mittwoch, dem 6. Mai, wieder öffnen können.

Wir informieren euch an dieser Stelle, wann und wie es weitergeht.

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Öffnungstag des Rockcafés steht noch nicht fest

Viele wollen wissen, wann das Rockcafé wieder öffnet. Wir wissen es aber selber noch nicht. Habt Ihr den Beschluss der Bundesregierung gelesen? Hier ist er nochmal. Jugendfreizeitstätten kamen darin gar nicht vor.

Unsere Kreisjugendpfleger wollen bei der Landesregierung NRW nachfragen, wann und unter welchen Sicherheitsvorkehrungen die Jugendfreizeitstätten wieder öffnen können. Wir geben euch dann sofort Bescheid.

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